Twist Stirnband im Perlmuster

Ihr kennts ja schon, jeden Winter MUSS ich mir eine neue Kopfbedeckung häkeln oder stricken. Letztes Jahr wars die gestrickte Wellenmütze, die Jahre davor meistens Boshis. Dieses Jahr hab ich es endlich geschafft ein neues Stirnband zu stricken. Stirnbänder haben ja den Vorteil, dass sie die Frisur nur minimal ruinieren. Der Pony wird zwar immer noch platt gedrückt, aber immerhin bleibt der Rest verschont. Außerdem bilde ich mir ein Stirnbänder würden auf meinen flutschigen Haaren besser halten. Ich hab sehr weiches Haar und mir schiebt es die Mütze regelmäßig nach oben, bis ich aussehe, als wäre ich im Cast von Schneewittchen einer der Zwerge mit Zipfelmütze. Das passiert bei einem Stirnband nicht ganz so leicht, das wird ja auch vom Zopf oder Knoten am hoch rutschen gehindert. Stabilere Substanz also. Das Stirnband hier hab ich nach der Anleitung von diesem Video gestrickt. Ich hab euch ja schon im Beitrag zum gestrickten Babyjäckchen erklärt, wie gut ich Strickvideos finde. Warum es sich schwer machen, wenn man es vorgemacht bekommen kann? Allerdings ist man auch dann nicht vor blöden Fehlern gefeit. Ich hab natürlich über die Stelle weg gespult, wo erklärt wird, wieviel Maschen man aufnehmen soll. Ich hab schließlich mit dünneren Garn gestrickt als im Video und mit anderen Nadeln und daher einfach ausprobiert, bis mir die Breite gefallen hat.





Ginger Jeans #2

Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag zur apricot farbenen Jeans? Da hab ich geschrieben, dass ich es erstmal mit einer „nicht-Jeans“-Farbe versuche, weil ich ja sowieso keinen guten Jeansstoff finde, der meinen Ansprüchen genügt, bezüglich Waschung, Farbe und Style. Aber zum Glück kenne ich Bibi und ihre Jeans Skills. Sie hat mich nämlich auf diesen coolen Stoff vom Jeansstand beim Stoffmarkt gebracht (ihr seht ich lasse mich gerne von anderer Leute Hosen inspirieren, beim ersten Mal wars ja auch schon so ;-) ). Ihre Hose aus dem gleichen Stoff könnt ihr hier bewundern, und dann auch gleich sehen, wie sie nach ein paar Monaten tragen aussieht. Ja, richtig, schön ausgewaschen an den richtigen Stellen. Und das ganz ohne aufwändige Bleich- oder Schmirgelpapier-Action.
Ich war also begeistert und hab im Sommer beim Stoffmarkt am Jeansstand sofort den gleichen gekauft. Denn nach der ersten Jeans war ich schon ziemlich heiß drauf zu sehen, ob ich das nochmal hinbekomme. Ich hatte nämlich die ganze Zeit die Vermutung, dass meine erste Ginger Jeans nur aus Glück oder Zufall so gut geworden ist. Aber offensichtlich doch nicht, das Schnittmuster inklusive Anpassungsguide ist einfach extrem gut. Meine apricot farbene Jeans mag ich sehr gerne, und sie wird vor allem im Sommer super häufig getragen. Inzwischen ist sie leider schon fast zu ausgebeult, weil ich sie so oft anhatte. Und was mich immer ein bisschen gestört hat: Durch den Low Rise muss ich einen Gürtel tragen, damit ich nicht das Gefühl habe, gleich in Unterhosen dazustehen. Deswegen wollte ich nun unbedingt die High Rise Version (View B) austesten.
 
Nach kurzem Nachlesen hab ich aber gesehen, dass High Rise bei der Ginger bedeutet, sie endet kurz über dem Bauchnabel. Ich hab das mit meinen liebsten Kaufjeans, die ich alle ohne Gürtel tragen kann, verglichen, und habe festgestellt: die enden eher 3 cm unter dem Bauchnabel. Nun war ich vor die schwierige Frage gestellt: Kaufe ich die neue Mid Rise Ginger, lasse alles neu plotten oder benutze ich das Tutorial von Closet Case Patterns, wie man eine Mid Rise selbst aus der High Rise erstellt, indem man sie auf Höhe des Reissverschlusses kürzt.